Wintervortragsreihe zur Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“
Donnerstag, 20. März 2025
Prof. Dr. Joris Peters
(Staatssammlung für Paläoanatomie München, SNSB)
Knochentrocken – von wegen: Archäologische Tierreste als Zeugen unserer Kulturgeschichte
Tierreste aus archäologischen Fundstätten sind eine Fundgrube für die Wissenschaft. Paläoanatomische Forschungen zeigen, dass Haus- und Wildtiere wichtige kulturelle Marker sind. Ihre Knochen helfen, die Geschichte der menschlichen Ernährung sowie der Domestikation, Haltung, Zucht, Gesundheit und Mobilität von Tieren zu enträtseln und Aspekte vergangener Handelsbeziehungen, religiöser Überzeugungen und sozialer Unterschiede aufzudecken. In dem Vortrag wird anhand von Forschungen, in denen Schafe, Hühner, Paviane, Maultiere und weitere Tierarten eine entscheidende Rolle spielen, die vielfältige Rolle von Tieren in verschiedenen Kulturen Eurasiens und Afrikas beleuchtet.
In unserer Wintervortragsreihe wollen wir das Thema Knochen und Skelette von verschiedenen Seite beleuchten: Was erzählen uns Knochen über das Leben längst verstorbener Tiere, welche zum Teil unerwarteten Funktionen haben sie und was passiert eigentlich, wenn Knochen im Alter an Festigkeit verlieren. Solchen Fragen gehen unsere Referentinnen und Referenten nach und liefern damit eine großartige Ergänzung zu den Inhalten der Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“, die noch bis zum 27. April 2025 im Museum Mensch und Natur gezeigt wird.
Jeweils Donnerstag um 18:30 Uhr im Hörsaal des Museum Mensch und Natur.
Die Vorträge finden im Rahmen einer Kooperation mit den Freunden der Zoologischen Staatssammlung München statt. Alle Vorträge werden auch online über Zoom angeboten. Mit diesem Link können Sie am Vortrag teilnehmen: Einwahllink zum Zoom Meeting
Sollte der Link nicht funktionieren benutzen Sie folgende Einwahldaten: Meeting-ID: 879 7686 6098
Kenncode: 930160
Eintritt frei!
Foto: Mittelägypten, Tuna el-Gebel, Tiermumienbündel, mit Spitzmaus und Schlangen, Joris Peters
Science Slam: Rätsel der Fortpflanzung
Termin: Donnerstag, den 13. Februar 2025
Einlass ab 18:00 Uhr
Beginn: 18:30 Uhr
Hörsaal des Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg
Eintritt frei!
Anmeldung erforderlich: info@cas.lmu.de
Gefährliche Bestie oder sanfter Riese: Was uns Knochen über die Höhlenbären der Eiszeit erzählen
PD Dr. Anneke van Heteren
(Zoologische Staatssammlung München)
Die Höhlenbären der Eiszeit waren deutlich größer als heutige Braunbären und werden daher gern als furchterregende Wesen dargestellt. Doch was wissen wir eigentlich über diese Tiere und woher? In diesem Vortrag wird gezeigt, wie die Analyse von Knochenfunden Aufschluss über Lebensweise, Ernährung und auch das Sozialverhalten der Höhlenbären gibt. Dabei werden paläontologische und archäologische Daten kombiniert, um ein Bild von den Bedingungen zu skizzieren unter denen die Höhlenbären lebten und starben. Durch den Vergleich mit heutigen Bärenarten eröffnen sich neue Perspektiven auf ihre Rolle im damaligen Ökosystem.
Jeweils Donnerstag um 18:30 Uhr im Hörsaal des Museum Mensch und Natur.
Die Vorträge finden im Rahmen einer Kooperation mit den Freunden der Zoologischen Staatssammlung München statt. Alle Vorträge werden auch online über Zoom angeboten. Mit diesem Link können Sie am Vortrag teilnehmen: Einwahllink zum Zoom Meeting
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Kenncode: 244417
Eintritt frei!
Science Slam: Rätsel der Fortpflanzung
Hörsaal des Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt ist frei!
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter info@cas.lmu.de erforderlich.
Selbst Darwin konnte keine befriedigende Lösung für das offensichtliche Paradoxon finden, dass die natürliche Auslese die Entwicklung höchst nachteiliger Merkmale wie Sterilität und Unfruchtbarkeit toleriert. Dieses „Rätsel der Rätsel“ ist eine der wichtigsten unbeantworteten Fragen der biologischen Forschung der letzten 150 Jahre.
In diesem Science Slam präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möglichst anschaulich und zugleich maximal unterhaltsam ihre Forschungsarbeiten zu diesem Thema. Zehn Minuten haben die Slammerinnen und Slammer dafür Zeit. Dabei sind alle Hilfsmittel erlaubt: Ob PowerPoint-Präsentation, Requisiten oder Live-Experiment. Am Ende entscheidet das Publikum, wer den besten Vortrag gehalten hat.
Die Veranstaltung ist Teil des CAS-Schwerpunkts „Speciation“ und findet in Kooperation mit dem Museum Mensch und Natur statt.
Knochen – Harte Fakten aus der Paläontologie
PD Dr. Gertrud Rößner & Prof. Dr. Oliver Rauhut
(Bayer. Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, München)
Paläontologie ist die Wissenschaft, die anhand von in Gesteinen erhaltenen Resten ehemaliger Lebewesen, sogenannten Fossilien, die Geschichte des Lebens auf unserem Planeten rekonstruiert. Knochen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie bleiben nach dem Tod oft lange erhalten. In Gestein können sie hunderte von Millionen Jahren überdauern. Die Paläontologen Gertrud Rössner und Oliver Rauhut zeigen, wie man aus fossilen Knochen nicht nur Aussehen und Größe eines Tieres rekonstruiert, sondern auch wie sie uns Informationen über dessen Bewegungs- und Lebensweise, Wachstumsprozesse und sogar den Stoffwechsel liefern.
Wintervortragsreihe zur Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“
In unserer Wintervortragsreihe wollen wir das Thema Knochen und Skelette von verschiedenen Seite beleuchten: Was erzählen uns Knochen über das Leben längst verstorbener Tiere, welche zum Teil unerwarteten Funktionen haben sie und was passiert eigentlich, wenn Knochen im Alter an Festigkeit verlieren. Solchen Fragen gehen unsere Referentinnen und Referenten nach und liefern damit eine großartige Ergänzung zu den Inhalten der Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“, die noch bis zum 27. April 2025 im Museum Mensch und Natur gezeigt wird.
Jeweils Donnerstag um 18:30 Uhr im Hörsaal des Museum Mensch und Natur.
Die Vorträge finden im Rahmen einer Kooperation mit den Freunden der Zoologischen Staatssammlung München statt. Alle Vorträge werden auch online über Zoom angeboten. Mit diesem Link können Sie am Vortrag teilnehmen: Einwahllink zum Zoom Meeting
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Eintritt frei!
Wintervortragsreihe zur Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“
In unserer Wintervortragsreihe wollen wir das Thema Knochen und Skelette von verschiedenen Seite beleuchten: Was erzählen uns Knochen über das Leben längst verstorbener Tiere, welche zum Teil unerwarteten Funktionen haben sie und was passiert eigentlich, wenn Knochen im Alter an Festigkeit verlieren. Solchen Fragen gehen unsere Referentinnen und Referenten nach und liefern damit eine großartige Ergänzung zu den Inhalten der Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“, die noch bis zum 27. April 2025 im Museum Mensch und Natur gezeigt wird.
Jeweils Donnerstag um 18:30 Uhr im Hörsaal des Museum Mensch und Natur.
Die Vorträge finden im Rahmen einer Kooperation mit den Freunden der Zoologischen Staatssammlung München statt. Alle Vorträge werden auch online über Zoom angeboten. Mit diesem Link können Sie am Vortrag teilnehmen: Einwahllink zum Zoom Meeting
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Eintritt frei!
Donnerstag, 16. Januar 2025
PD Dr. Gertrud Rößner & Prof. Dr. Oliver Rauhut
(Bayer. Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, München)
Knochen – Harte Fakten aus der Paläontologie
Paläontologie ist die Wissenschaft, die anhand von in Gesteinen erhaltenen Resten ehemaliger Lebewesen, sogenannten Fossilien, die Geschichte des Lebens auf unserem Planeten rekonstruiert. Knochen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie bleiben nach dem Tod oft lange erhalten. In Gestein können sie hunderte von Millionen Jahren überdauern. Die Paläontologen Gertrud Rössner und Oliver Rauhut zeigen, wie man aus fossilen Knochen nicht nur Aussehen und Größe eines Tieres rekonstruiert, sondern auch wie sie uns Informationen über dessen Bewegungs- und Lebensweise, Wachstumsprozesse und sogar den Stoffwechsel liefern.
Wintervortragsreihe zur Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“
In unserer Wintervortragsreihe wollen wir das Thema Knochen und Skelette von verschiedenen Seite beleuchten: Was erzählen uns Knochen über das Leben längst verstorbener Tiere, welche zum Teil unerwarteten Funktionen haben sie und was passiert eigentlich, wenn Knochen im Alter an Festigkeit verlieren. Solchen Fragen gehen unsere Referentinnen und Referenten nach und liefern damit eine großartige Ergänzung zu den Inhalten der Sonderausstellung „Skelette – Choreografen der Bewegung“, die noch bis zum 27. April 2025 im Museum Mensch und Natur gezeigt wird.
Jeweils Donnerstag um 18:30 Uhr im Hörsaal des Museum Mensch und Natur.
Die Vorträge finden im Rahmen einer Kooperation mit den Freunden der Zoologischen Staatssammlung München statt. Alle Vorträge werden auch online über Zoom angeboten. Mit diesem Link können Sie am Vortrag teilnehmen: Einwahllink zum Zoom Meeting
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Eintritt frei!
Donnerstag, 12. Dezember 2024
Dr. Moritz Hertel & Dr. Ulla Stumpf
(Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz & Ludwig Maximilians Universität München
Osteoporose: Ursachen, Therapien und das Geheimnis der Spitzmaus
Knochen befinden sich im ständigen Umbau. Dabei wird Knochenmaterial ab- und neues aufgebaut. Mit zunehmendem Alter überwiegt allerdings der Abbau und die Knochen werden schwächer. Oft heißt die Diagnose dann: Osteoporose! Die Medizinerin Dr. Ulla Stumpf und der Biologe Dr. Moritz Hertel blicken aus sehr unterschiedlichen Perspektiven auf dieses Thema und geben Einblicke in ihre Arbeit und Forschung. Während Dr. Hertel eine überraschende Geschichte aus der Forschung an Spitzmäusen erzählt, wird Dr. Stumpf Hintergründe der Krankheit, Zusammenhänge von Knochengesundheit und Lebensstil sowie aktuelle Ansätze zur Behandlung erläutern. Anschließend werden die beiden über Knochenbiologie sprechen und unter anderem er Frage nachgehen, was die Grundlagenforschung an Ansätzen für Therapien die Zukunft bringen kann.
Marine Mikrowelten
Fotoexpeditionen in die nördliche Adria
Vortrag am 30. März 2023 18:00 Uhr
Vortragssaal im Museum Mensch und Natur
Prof. Dr. Roland Melzer (SNSB – Zoologische Staatssammlung München)
Die kroatische Küste ist ein beliebtes Urlaubsziel und viele kennen sie vom Schnorcheln oder Tauchen. Nur wenigen ist aber bekannt, welch prachtvolle Lebensgemeinschaften der dortige Meeresboden bereithält und welche kleinen Meisterwerke der Natur sich dort verbergen.
Der Vortrag entführt uns in diese faszinierende Welt und erzählt von ihren vielfältigen Bewohnern: Wie überleben sie mit Hilfe von Sieben, Filtern, Pumpen und Schleimnetzen? Wie schaffen es einige von ihnen, so gut wie unsichtbar zu sein, während sich andere in soliden Fels einbohren?
Roland Melzer forscht dort seit vielen Jahren und präsentiert neben spannenden Geschichten zu Vertretern fast aller Tiergruppen, atemberaubende Bilder passionierter Unterwasserfotographen aus dem kürzlich erschienenen Buch „Marine Microworlds“ (Pfeil-Verlag, München).
Verleihung des Werner und Inge Grüter-Preises für Wissenschaftsvermittlung
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Werner und Inge Grüter-Stiftung lädt Sie ein zur Verleihung des Werner und Inge Grüter-Preises für Wissenschaftsvermittlung 2022 an Herrn Dr. Martin Husemann -Zentrum für Taxonomie & Morphologie Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels – Standort Hamburg.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 19. Oktober 2022, um 18:00 Uhr im Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg, 80638 München statt.
Um Rückmeldung per E-Mail an info@grueter-stiftung.de bis zum 7. Oktober wird gebeten.
Die Veranstaltung wird unter Berücksichtigung der zu der Zeit geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung durchgeführt.
Sollten sich Änderungen der Vorgaben ergeben, werden Sie gesondert darüber benachrichtigt.