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Wunderwelt Wasser – tauche ein in die Wasserwelten

Hast Du schon mal einen Knoten ins Wasser gemacht? Oder einen Wasserberg erkundet? Wasser ist ein ganz besonderer Stoff. Als Grundlage für jedes Leben macht es unseren Planeten einmalig. Gemeinsam mit uns könnt ihr vom 4. bis 6. Juni 2022 auf dem Festivalgelände die Geheimnisse des Wassers erforschen. Mit vielen Experimenten findet ihr so zum Beispiel heraus warum ein Wasserläufer nicht untergeht. Beim Blick durchs Mikroskop entdecken wir kleine Lebewesen in unserer Wasserprobe.

Besucht uns während der Festivaltage auf dem Gelände im Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Dort sind wir für euch da:
Samstag: 4. Juni von 11-19 Uhr,
Sonntag: 5. Juni von 11-19 Uhr und
Montag : 6. Juni von 11-19 Uhr

Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6-18 Jahren.

Weitere Informationen zum KIKS Programm der Stadt München finden Sie hier:

Gesucht: Freiberufliche Vermittler:innen

Wir suchen zur Verstärkung unseres Bildungsteams hier im Museum sowie im BIOTOPIA Lab freiberufliche Workshop-Leiter:innen und Museumspädagog:innen.

Sie haben Interesse an der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Inhalten, arbeiten gern mit Kindern, Jugendlichen oder in der Erwachsenenbildung? Dann melden Sie sich bei uns!  

Weitere Informationen zu unseren Programmen finden Sie unter Führungen & Programme und unter www.biotopia.net/de/biotopia-lab.

Die Stellenausschreibung zu diesem Aufruf finden Sie hier:

Internationaler Museumstag 2022

Am 15. Mai, dem Internationalen Museumstag, dreht sich bei uns alles um Gregor Mendel. Anlass dafür ist sein Geburtstag, er sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. Mendel erforschte, wie Merkmale von einer Generation an die nächste weitergeben werden. Heute wissen wir, dass diese Merkmalsinformation in der DNA verborgen ist.

Unser Programm zum Internationalen Museumstag:

Im Museum Mensch und Natur können Sie an diesem Tag gemeinsam mit unserer Museumspädagogin in der Dauerausstellung „Genwelten“ die spannende Wissenschaft von Gregor Mendel erkunden.

Besuchen Sie uns auch im nahegelegenen BIOTOPIA Lab und isolieren Sie aus einer Banane die DNA, den Träger ihrer Erbinformation.

Anschließend lädt der „Mendel-Themen-Pfad“ im Botanischen Garten zu einem informativen Spaziergang ein.

Umgebung des Museums

Das Museum Mensch und Natur befindet sich neben dem Schloss Nymphenburg sowie in unmittelbarer Nähe des Botanischen Garten München-Nymphenburg.

Mit einem Spaziergang durch den Botanischen Garten München-Nymphenburg, mit seinem fantastischen Schmuckhof, den vielfältigen Bereichen im Freiland und seinen abwechslungsreichen Gewächshäusern, lässt sich ein Museumsbesuch wunderbar ergänzen. Wir empfehlen Ihnen auch einen Besuch des dort gelegenen BIOTOPIA Labs, in dem Sie an spannenden Programmen teinehmen und die jeweils aktuelle Pop-Up-Ausstellung besuchen können.

Das Schloss Nymphenburg, seine Parkbauten und angeschlossenen Museen sind natürlich ebenso jederzeit einen Besuch wert. Der weitläufige Schlosspark läd zum Spazieren ein und zeichnet sich durch besonderen Artenreichtum aus. Die Parkanlagen sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Mach mit! Natur im Fokus 2022

„Schau doch mal hin!“ – unter diesem Motto sind Kinder und Jugendliche aus allen Teilen des Freistaats aufgerufen, die Vielfalt der Bayerischen Natur zu erkunden: Der 16. Fotowettbewerb „Natur im Fokus“ lädt Fotografinnen und Fotografen zwischen 7 und 18 Jahren ein, mit der Kamera oder dem Smartphone auf Entdeckungsreise in Bayerns Natur zu gehen und ihre besten Bilder einzureichen. Mit der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) in Laufen und dem Bionicum im Tiergarten Nürnberg beteiligen sich in diesem Jahr gleich zwei neue Jahrespartner am Wettbewerb.

Auch in diesem Jahr schicken die Projektpartner wieder Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren auf Fotosafari. Bis Ende September können sie ihre besten Bilder der bayerischen Natur einreichen.

Für die Motivwahl gibt es zwei Themen-Kategorien:
In Kategorie A „Natur – direkt um’s Eck“ gilt es, die Vielfalt der Natur in unserer nächsten Umgebung in der Stadt oder auf dem Dorf einzufangen – von bunten Blühflächen, über verwilderte Ecken bis zu Mauerritzen mit erstaunlicher Artenfülle.

Kategorie B „Natur – einfach genial“ widmet sich der Frage: Was können wir von der Natur lernen? Angelehnt an die Wissenschaft der Bionik sind Motive gefragt, die geniale Erfindungen der Natur zeigen.

Eine Fachjury wird die besten Bilder unter den Einsendungen auswählen, die Preisverleihung findet voraussichtlich Anfang 2023 statt.

Einsendeschluss ist der 30. September 2022. 

Alle Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen: natur-im-fokus.de

Der Fotowettbewerb „Natur im Fokus“ für Kinder und Jugendliche aus Bayern soll junge Naturfotografinnen und -fotografen fördern und ihr Interesse an der vielfältigen heimischen Natur wecken. Statt um technische Perfektion und optimale Ausrüstung geht es um interessante Motive, spannende Bildkompositionen und vor allem viel Kreativität. 

Im Jahr 2007 vom Museum Mensch und Natur ins Leben gerufen, wird der Wettbewerb seit 2010 gemeinsam mit dem Bayerischen Umweltministerium und seit 2020 auch BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern ausgerichtet. Seit Beginn des Wettbewerbs haben bereits rund 9.400 Kinder und Jugendliche mitgemacht und knapp 22.000 Bilder eingereicht. 

Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz:

„Der Wettbewerb ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Auf der Suche nach faszinierenden Fotomotiven kann man die Natur viel bewusster erleben. Ich bin gespannt, welche Highlights von Bayerns wunderschöner Natur die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr entdecken werden.“

Dr. Michael Apel, Leiter des Museums Mensch und Natur:

„Mit Natur im Fokus wollen wir Kinder und Jugendliche animieren in die Natur zu gehen und ihre Vielfalt mit offenem Blick wahrzunehmen. Wir hoffen, mit den diesjährigen Wettbewerbs-Kategorien wieder einmal die Kreativität der jungen Talente zu wecken und freuen uns, dass mit der ANL und dem Bionicum zwei neue Jahrespartner an Bord sind, die auch die Themenwahl inspiriert haben.“

Unterstützt werden Wettbewerb und Tour unter anderem vom Sparkassenverband Bayern, dem Verein der Freunde und Förderer des Museums Mensch und Natur e.V., dem Förderkreis BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern e.V., der Hofpfisterei München, der DB Regio Bayern und dem Knesebeck Verlag.

Die Namen der Preisträgerinnen und Preisträger sowie Siegerbilder des letzten Wettbewerbs sind abrufbar unter natur-im-fokus.de

Die Mischung macht´s – Hybride in Natur und Kultur

Themenschwerpunkte anlässlich des 200. Geburtstags von Gregor Mendel

Themenpfad I Vorträge I Führungen I Mitmach-Programm

20. April bis 18. September 2022

Der Botanische Garten München-Nymphenburg bietet in Kooperation mit BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern, dem Museum Mensch und Natur und dem Museumspädagogischen Zentrum ab dem 20. April 2022 allen Besucher:innen ein buntes und vielfältiges Programm rund um Gregor Mendel, der mit seinen Kreuzungsversuchen an Erbsen den Grundstein für einen neuen Zweig der Biologie legte: die Genetik.

Informationen zu allen Veranstaltungen rund um die Themen anlässlich des 200. Geburtstags von Gregor Mendel finden Sie in unserem Programmflyer.

Mendels unermüdliche Kreuzungsversuche

Die intellektuelle Leistung Gregor Mendels bestand zum einen darin, sich die Frage zu stellen, ob der Vorgang der Vererbung bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt. Zum anderen verließ Mendel sich nicht auf bloße Beobachtungen, sondern ging diese Frage experimentell an. Seinerzeit erhielt er für seine statistischen Auswertungen kaum Beachtung. 200 Jahre später hat sich das geändert: Gregor Mendel gilt heute als der „Vater der Genetik“ und die von ihm formulierten „Mendelschen Regeln“ bilden eine Grundlage für das Verständnis von Erbgängen. Anlässlich seines 200. Geburtstags widmen ihm der Botanische Garten und seine Kooperationspartner ein vielfältiges Programm und informieren über seine Forschung und das Thema Hybridisierung.

Umfassendes Programm ab 20. April 2022

Infotafeln im Freiland des Botanischen Gartens beschäftigen sich mit dem Leben des Augustinermönchs und führen in das Thema Hybridisierung in der Pflanzenwelt ein. In eigens für den Themenschwerpunkt gestalteten Beeten werden Hybride und Selektionen neben ihren wilden Verwandten gezeigt. Begleitet wird das Programm im Garten von Führungen, einer wissenschaftlichen Vortragsreihe im Hörsaal des Botanischen Instituts sowie Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen im BIOTOPIA Lab und dem Museum Mensch und Natur.

Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sowie alle Neugierigen

Das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) veranstaltet Familienaktionen mit dem Titel „Blütenexperimente – auf den Spuren von Gregor Mendel“ für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung können in einem Workshop Mendels Kreuzungsversuche anschaulich nachvollzogen werden. Ein Leporello zu Mendels Zeitgenossen gibt Auskunft über die bahnbrechenden technischen Erfindungen, die in seinem Jahrhundert gemacht wurden. Im BIOTOPIA Lab können die Besucher:innen in Mendels Fußstapfen treten und spielerisch erkunden, was „dominant“ und „rezessiv“ bedeutet – und etwa beobachten, wie schnell wachsende Pflanzen in kürzester Zeit mehrere Generationen erschaffen. Das Museum Mensch und Natur beleuchtet in Gruppen- und Schulklassenführungen zum Thema Genetik wissenschaftsgeschichtliche Aspekte. Auch im Museum Mensch und Natur finden in dieser Zeit Führungen für Schulklassen mit dem Themenschwerpunkt der Mendelschen Kreuzungsexperimente statt.

Aktionswochenende am 23. und 24. Juli 2022

Mendels Geburtstag wird am 23. und 24. Juli im Botanischen Garten gefeiert. Das bunte und informative Programm am Aktionswochenende wird Unterhaltung für alle Altersgruppen bieten.

Minerale basteln

Was sind eigentlich Minerale?

Minerale sind in der Regel fest, sie bestehen aus einem einheitlichen Stoff und sind meistens auf natürliche Weise entstanden. Minerale bilden Gesteine als deren „Bausteine“ oder wachsen auf Wänden von Spalten, Klüften oder Hohlräumen. Oft sehen die im Gestein eingewachsenen Minerale wie kleine Körner aus: Beim gleichzeitigen Wachsen haben sie sich gegenseitig behindert und konnten so keine gut ausgebildeten Kristalle bilden. Unter günstigen Voraussetzungen können Minerale jedoch eine ganz regelmäßige äußere Gestalt annehmen.

Schon mal etwas vom Fluorit gehört?

Fluorit ist ein häufig vorkommendes Mineral und ein wichtiger vielseitig verwendbarer Rohstoff: Seine Bedeutung als Flussmittel, um Metalle von Erzen zu trennen, brachte ihm den Namen „Flussspat“ ein. Fluorit gehört zu den Mineralen mit den meisten Farbvariationen: er kommt in fast allen Farben vor, insbesondere violett, grün, gelb oder auch farblos. Der Fluorit hat eine schon etwas kompliziertere Form eines Oktaeders und ist anspruchsvoller zu basteln. 

Hexagonales Prisma: Was ist das denn?

In der Welt der Minerale bildet zum Beispiel Beryll ein hexagonales Prisma. Wusstet ihr schon, dass der Name Brille auch davon abgeleitet ist? Vor der Erfindung des Glases benutzte man dünn geschliffene Berylle als Sehhilfen. Aber wie sieht denn ein hexagonales Prisma aus?

Granate kennen wir oft in Rot. Es gibt sie aber auch in anderen Farben

Nun möchten wir euch noch die paar Granate zeigen, die eine fast unaussprechliche Form ein Rhombendodekaeder bilden, und beim Basteln des Modells einiges an Geschick erfordern. Probiert es doch mal aus! Granate werden übrigens sehr gerne auch als Schmuck getragen.

30 Jahre Sonderausstellungen

Seit über 30 Jahren veranstaltet das Museum Mensch und Natur eine große Vielfalt unterschiedlichster Sonderausstellungen. In einer kleinen Zeitreise können Sie diese hier Revue passieren lassen:

Museum Mensch und Natur wird BIOTOPIA

Das Museum Mensch und Natur steht vor einer großen Verwandlung: Mit einem völlig neuen Konzept und unter dem neuen Namen BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern eröffnet es in ein paar Jahren als innovatives Museum und Forum für die Lebens-und Umweltwissenschaften. Diese seit langem ersehnte bauliche Erweiterung des Museums wird nicht nur drängende infrastrukturelle Probleme des Museums lösen, sondern eröffnet ganz neue Möglichkeiten des musealen Arbeitens. Geplant und gebaut wird das neue Museum, das sich harmonisch mit dem Ensemble des Nymphenburger Schlosses verbindet und allen Anforderungen für einen modernen Museumsbetrieb sowie den Aspekten von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gerecht wird, vom renommierten Architekturbüro Staab Architekten aus Berlin.

Bis mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann, wird das Museum Mensch und Natur auch 2022 in gewohnter Form geöffnet bleiben. Parallel dazu freuen wir uns, Ihnen mit dem BIOTOPIA Lab im Botanischen Garten ein zusätzliches Angebot mit interessanten Ausstellungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Design, vielfältigen Mitmachprogrammen und pädagogischen Angeboten machen zu können. Als dynamischer Veranstaltungsort und Experimentierwerkstatt gibt es gleichzeitig einen Vorgeschmack auf das zukünftige Museum.

Mit BIOTOPIA wird in modernen Räumen und Laboren der seit Jahrzehnten gehegte Traum einer wegweisenden naturwissenschaftlichen Bildungseinrichtung Realität – mit einem Kindermuseum, einem Auditorium, Eventbereichen und attraktiven Außenflächen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden und sich aktuellen Fragen wie Klimawandel und Biodiversitätskrise zu stellen, arbeitet aktuell ein Planungsteam an den Ausstellungs- und Vermittlungsformaten. Untergebracht wird das neue Museum in einem Neubau an der Maria-Ward-Straße sowie in den Räumen des aktuellen Museums, die komplett saniert und umgebaut werden. Auf mehr als 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wird BIOTOPIA naturkundliche Themen attraktiv und zeitgemäß vermitteln und als Kommunikations- und Diskussionsplattform für gesellschaftlich relevante Fragen dienen.

Das Museum Mensch und Natur sieht diesem zukunftsorientierten Neu- und Umbau mit großer Vorfreude entgegen, auch wenn damit eine längere Schließung einhergeht. Diese ist aufgrund der umfangreichen Baumaßnahme aber unvermeidbar und die Aussicht auf ein großartiges neues Museum überwiegt bei weitem die Trauer über diese Phase.

Aber auch in der Zeit der Schließung werden wir nicht gänzlich verschwinden. Durch Angebote im BIOTOPIA Lab im Botanischen Garten, durch Veranstaltungen und Festivals sowie durch Wanderausstellungen in Museen und Umweltbildungseinrichtungen in ganz Bayern wird BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern auch in den nächsten Jahren öffentlich präsent sein. Wir hoffen daher, dass Sie uns auch in Zukunft die Treue halten und sich mit uns auf das neue BIOTOPIA freuen, in dem Sie neben neuen Attraktionen auch viele altbekannte Objekte und Themen aus unserem Museum in neuem Glanz wiederfinden werden.

Möchten Sie mehr über BIOTOPIA erfahren? Die aktuelle Broschüre mit Informationen rund um das neue Museum können Sie hier lesen. Ausführliche Informationen zu allen Themen des Neubaus, der Architektur oder der Verkehrsanbindungen finden Sie auch unter dem Youtube Mitschnitt: „Wieso, Weshalb, Warum?“.


Haben Sie noch Fragen zu BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern? Zum Beispiel: Wie wird das neue Museum aussehen? Was wird es kosten? Was passiert mit Museum Mensch und Natur? Hier gibt es Antworten!
Weitere Informationen zuBiotopia finden Sie hier.

Stimmen zu BIOTOPIA

DR. MICHAEL APEL, Leiter des Museum Mensch und Natur:

Die Erweiterung und Neuausrichtung des Museums Mensch und Natur schafft eine neuartige Institution für das Verständnis und die Wertschätzung der Natur, die weit über Bayern hinaus Beachtung finden wird.

PROF. DR. MICHAEL JOHN GORMAN, BIOTOPIA-Gründungsdirektor:

Viele der bedeutendsten Herausforderungen, denen wir heute begegnen, vom Klimawandel bis zum Artensterben, lassen sich zum großen Teil auf eine unausgewogene Beziehung des Menschen zu anderen Lebewesen zurückführen.

DR. MARKUS SÖDER, Bayerischer Ministerpräsident:

Artenschutz, Klimawandel und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur sind große Herausforderungen unserer Zeit. Mit den Planungen für BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern, einem zukunftsweisenden Museumskonzept und dem landesweiten BIOTOPIA-Netzwerk soll eine moderne, interdisziplinäre und partizipative Plattform für einen völlig neuen Zugang zu naturwissenschaftlicher Bildung entstehen.

BERND SIBLER, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst:

Das künftige Naturkundemuseum BIOTOPIA in München-Nymphenburg wird den Menschen in Bayern ebenso wie den Besuchern aus aller Welt zeigen, dass Wissenschaft und Kultur ebenso wie Moderne und Tradition keine Gegensätze sind. Der Name BIOTOPIA steht schon jetzt für einen bahnbrechenden neuen Ansatz, Wissen zu vermitteln und besonders jungen Menschen Lust auf Engagement für den Erhalt der Natur zu machen.

Fotos BIOTOPIA Lab, links, rechts: Andreas Heddergott

Unruhiger Planet Erde

Hier dreht sich alles um unseren Heimatplaneten, der durch Vulkanismus, Erdbeben und die Verschiebung der Kontinente, aber auch durch Wind und Wetter unablässig geformt und verändert wird. Das Großdiorama „Auf der Erde vor vier Milliarden Jahren“ zeigt eindrucksvoll, wie die Kräfte der Naturgewalten schon zu Ur-Zeiten wirkten. 

Ein großer Reliefglobus zeigt die verschiedenen Oberflächenstrukturen der heutigen Erde an Land und unter Wasser. Wie die Verteilung von Land und Wasser in der geologischen Vergangenheit aussah, lässt sich an einem interaktiven Exponat erkunden. Besucherinnen und Besucher lernen auch Gesteine kennen, die an den Nahtstellen von kontinentalen und ozeanischen Platten entstehen.

Der Gesteinskreislauf wird durch drei „sprechende“ Steine vorgestellt, die von ihrem „persönlichen Schicksal“ berichten, welches jeweils repräsentativ für den Entstehungsprozess einer Gesteinsart steht.