Natur gestaltet
Bauwerke und Ökosysteme
Erste Ausstellung im Zukunftslabor
Welche Strategien haben Tiere entwickelt, um ihre Umwelt nach ihren Bedürfnissen zu gestalten? Welche Materialien nutzen sie für ihre Konstruktionen? Wie wirken sich die Bautätigkeiten auf ihren Lebensraum aus – und was können wir Menschen daraus für unsere Bau- und Produktionsprozesse lernen?
Die erste Ausstellung im Zukunftslabor Naturkundemuseum Bayern verdeutlicht, dass nicht nur die Spezies Mensch in der Lage ist, komplexe und aufwändige Strukturen und Bauwerke zu konstruieren. Auch andere Tiere haben geniale Techniken entwickelt, um Beute zu fangen oder sich und ihren Nachwuchs etwa vor Hitze, Kälte oder feindlichen Angriffen zu schützen.
Gleichzeitig dienen Bauwerke und Wachstumsprozesse anderer Lebewesen seit jeher als Inspirationsquelle und Vorlage für menschliche Konstruktionen. Einige Wespenarten kauen beispielsweise Holzfasern, um für ihre Nester eine papierähnliche Substanz aus Zellulose zu erzeugen. Diese Beobachtung führte im 19. Jahrhundert zur Entwicklung der industriellen Papierherstellung aus Holz. Umgekehrt nutzen andere Tiere auch menschliches oder menschengemachtes Material für ihre Bauten – zum Beispiel Haare, Kunststoff- und Metallteile, die neben Zweigen, Flechten oder Lehm in Vogelnestern verflochten sind.
„Natur gestaltet“ zeigt beispielhaft, wie die Baupraktiken verschiedener Lebewesen miteinander verwoben sind und regt zum Nachdenken an. Denn besonders gravierend wirken sich menschliche Praktiken des Bauens und Produzierens auf alles Leben der Erde aus. Mit welchen Strategien könnten wir Menschen die Entwicklung in eine positive Richtung lenken und wertvolle, artenreiche Lebensräume erhalten?
Der Weg zum neuen Naturkundemuseum Bayern
Führung mit Dr. Michael Apel
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Anmeldung erforderlich. Maximal 20 Teilnehmer
Anmeldung über die Münchner Volkshochschule
Ermäßigten Museumseintritt in Höhe von 6 Euro bitte vor Ort zahlen.
Das Museum Mensch und Natur – vor über 30 Jahren nur als Provisorium geplant – gehört zu den besucherstärksten Naturkundemuseen Deutschlands. In dem Areal zwischen Schloss und Botanischem Garten entsteht nun das neue Naturkundemuseum Bayern: eine Ausstellungs- und Kommunikationsplattform, die bewährte Konzepte weiterdenkt. Dr. Michael Apel, der das Museum Mensch und Natur seit vielen Jahren leitet, erzählt die Geschichte des Hauses, zeigt Highlights der aktuellen Ausstellungen und erläutert die Planungen für die Zukunft.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Führung mit Andrea Koch,
1 Stunde (Kinder ab 8 Jahre)
In der Abteilung „Bunte Welt der Minerale“ machen wir uns auf die Suche nach einem goldglänzenden Mineral. Wer findet es? Doch schon manch ein Goldsucher wurde bitter enttäuscht, weil er das glänzend gelbe Katzengold für wertvolles Gold hielt. Wie können wir diese beiden wunderschönen glänzenden Minerale eigentlich unterscheiden? Und was ist eigentlich ein Mineral? Diese Fragen und noch mehr werden wir in der Führung beantworten.
Eiszeit
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Was ist eine Eiszeit? Wie kalt ist es da wirklich? Die Eiszeiten vergangener Jahre in unserer Erdentwicklung erzählen eine Geschichte von Überleben und Anpassung, von Erfindergeist und künstlerischen Tagebüchern festgehalten auf Höhlenwänden. Wir begeben uns gemeinsam quer durch das Museum Mensch und Natur auf die Suche nach den eisigen Spuren.
Führung mit Andrea Koplitz-Weißgerber,
1 Stunde (Kinder ab 8 Jahre)
Erdbeben und andere Katastrophen
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Führung mit Sophie Drexler,
1 Stunde (Kinder ab 8 Jahre)
Meteoriten fallen vom Himmel, Vulkane spucken Feuer und immer wieder bebt die Erde? Habt ihr so etwas schon einmal erlebt? Bei uns im Museum erfahrt ihr etwas darüber, warum „Steine“ vom Himmel fallen, die Erde bebt oder Vulkane ausbrechen. Im Erdbebensimulator können wir im Anschluss eine Reise zu verschiedenen Erdbeben aus aller Welt antreten und diese am eigenen Leib spüren.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 15 begrenzt.
Nicht für Personen mit Cochlea-Implantat oder Herzschrittmacher geeignet. Der Erdbebensimulator ist nicht barrierefrei.
Natur gestaltet
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Führung mit Estelle Hower-Tilmann,
1 Stunde (Kinder ab 8 Jahre)
In der Sonderausstellung Natur gestaltet entdecken wir verschiedenste Bauwerke von Spinnen, Seidenspinnerraupen, Wespen und Korallen. Wofür werden diese genutzt? Welche lassen sich sogar vom Universum aus sehen, obwohl die Tiere winzig klein sind? Wir Menschen können uns sogar einiges davon abschauen und nachmachen.
Natur gestaltet
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Führung mit Estelle Hower-Tilmann,
1 Stunde (Kinder ab 8 Jahre)
In der Sonderausstellung Natur gestaltet entdecken wir verschiedenste Bauwerke von Spinnen, Seidenspinnerraupen, Wespen und Korallen. Wofür werden diese genutzt? Welche lassen sich sogar vom Universum aus sehen, obwohl die Tiere winzig klein sind? Wir Menschen können uns sogar einiges davon abschauen und nachmachen.
Erdbeben und andere Katastrophen
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Führung mit Sophie Drexler,
1 Stunde (Kinder ab 8 Jahre)
Meteoriten fallen vom Himmel, Vulkane spucken Feuer und immer wieder bebt die Erde? Habt ihr so etwas schon einmal erlebt? Bei uns im Museum erfahrt ihr etwas darüber, warum „Steine“ vom Himmel fallen, die Erde bebt oder Vulkane ausbrechen. Im Erdbebensimulator können wir im Anschluss eine Reise zu verschiedenen Erdbeben aus aller Welt antreten und diese am eigenen Leib spüren.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 15 begrenzt.
Nicht für Personen mit Cochlea-Implantat oder Herzschrittmacher geeignet. Der Erdbebensimulator ist nicht barrierefrei.
So isst die Welt
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Führung mit Corina Hagel,
1 Stunde (Kinder ab 6 Jahre)
Was, wie, wann, wo und wie viel essen und trinken Menschen auf unserer Erde? Diesen Fragen wollen wir in der Ausstellung „So isst die Welt“ nachgehen. Dabei erfahren wir, warum man in Japan viel Fisch isst oder warum Bananen aus Amerika bei uns so wenig kosten. Schließlich vergleichen wir auch unsere Essgewohnheiten mit denen einer Familie aus Mali und finden heraus, weshalb dabei so große Unterschiede bestehen.
17 Ziele für unsere Erde – SDGs erleben
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Mensch und Natur
Führung mit Ulrike Hellerer,
1 Stunde (Kinder ab 8 Jahre)
Was ist die Agende 2030? Und warum haben wir Nachhaltigkeitsziele? Bei einem Rundgang im Museum bekommen wir die Agenda 2030 mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) veranschaulicht. Wir besuchen zum Thema Wasser unseren Reliefglobus, zum Thema Klimawandel den Steinkohlewald, zum Thema Naturschutz den Bären Bruno und zum Thema Konsum die Ausstellung „So isst die Welt“.